Die Sonne hat viel Zukunft
Physikalisch betrachtet, könnte der ge- samte Weltenergiebedarf
problemlos mit der Strahlungsenergie der Sonne gedeckt werden.
Dafür würde es genü- gen, einen kleinen Bruchteil der Wüsten mit
Sonnenkollektoren zu versehen. Sonnenenergie ist praktisch
unerschöpf- lich und sauber, sie hat deshalb grosses Potential
für die Energieversorgung der Zukunft. Dieses Ziel kann nicht
in kurzer Zeit erreicht werden, aber lasst uns heute damit
beginnen!
 Projektionsbild der Sonne mit Sonnenflecken.
Die Sonne - der Gigant aus Gas
Die Sonne - unser Zentralgestirn
Photovoltaik
Sonnenwärmekraftwerk
PSI - Solar Technology Laboratory
Fraunhofer Inst. solare Energiesysteme
NREL - National Renewable Energy Lab
Efficiency Record at 40.8 Percent
Solarkraftwerk für 600'000 Menschen
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Globale Partnerschaft für Entwicklung
Die Regierungen aller UNO-Mitglieds- staaten haben sich im Jahr 2000
auf acht Millenium Entwicklungsziele geei- nigt, die durch gemeinsame
Anstrengun- gen bis 2015 erreicht werden sollen. Auch die Schweiz hat
die Zielsetzungen unterzeichnet, die auf den Grundwerten der Millenniumserklärung basieren und Werte beinhalten wie Freiheit,
Gleich- heit, Solidarität, Toleranz, Respekt gegenüber der Natur und
gemeinsam getragene Verantwortung. Zur Zieler- reichung ist auch die
Unterstützung durch die Öffentlichkeit notwendig.
Centre Millennium Development Goals
Die acht Entwicklungsziele
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Gletscherschwund in den Alpen
In der Zeitspanne von 1973 bis 1985 gingen die Schweizer Gletscher
um durchschnittlich 1 Prozent zurück, zwi- schen 1985 bis 2000 verloren
sie ganze 18 Prozent an Fläche. Der Gletscher- schwund hat sich somit
beschleunigt. In den 25 Jahren von 1973 bis 1998 sind die Gletscher
halb so viel geschrumpft wie in den 123 Jahren davor. Gemäss
glaziologischen Studien könnten je nach Szenario zwischen 2015 und
2025 19 Prozent der heutigen Gletscher und ein Viertel der
Gletscheroberfläche ver- schwinden.
Gletscher und Klimawandel
Der Rhonegletscher wird verschwinden
Gletschergemeinden schauen zu
Berge ohne Gletscher
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Artensterben in der Steueroase
Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL wiesen nach, dass in der Zürcher Gemeinde Küsnacht in den letzten 150 Jahren rund 160 Pflanzenarten verschwunden sind,
etwa ein Viertel der ursprünglichen Flora. Hauptursache für den Verlust ist die drastische Veränderung der Landschaft und ihrer Nutzung. Seit 1881 dehnte sich das Siedlungsgebiet um
76 Prozent aus, das Landwirtschaftsland schrump- fte um 33 und die Moor- und Sumpfflä- chen um
73 Prozent. Die Studie ist eine Frühwarnung für die Gefährdung der Artenvielfalt im Schweizer Mittelland.
WSL - Biodiversität in Gefahr
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Zerschneidung der Landschaft
In der Schweiz hat die Zerschneidung der Landschaft in den letzten rund 120
Jahren um 70 Prozent zugenommen. Strassen, Siedlungen und Bahnlinien wirken
auf viele Tier- und Pflanzenarten als Barrieren und schränken ihre Bewe- gungen
ein. Seit 2006 ist der Grad der Landschaftszerschneidung ein Indikator für den
Zustand der Landschaft, der vom Bund jährlich erfasst wird.
WSL - Landschaftszerschneidung
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Schweizer Bevölkerung wächst
Die Schweiz hat 2007 das grösste Bevölkerungswachstum seit Beginn der
90er-Jahre erlebt. Die Zahl der stän- digen Wohnbevölkerung stieg um
1.1 Prozent auf 7'593'500 Personen, eine Zunahme von 84'800 Personen
gegen- über dem Vorjahr. Mehr als vier Fünftel der Zunahme entfielen
auf die Zuwan- derung, während der Geburtenüber- schuss ein weiteres
Fünftel beitrug. Als Hauptursachen für das markante Wachstum bezeichnet
das Bundesamt für Statistik die gute Wirtschaftslage sowie die Einführung
des freien Personenverkehrs Anfang Juni 2007.
Bundesamt für Statistik Schweiz
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Weltbevölkerungsuhr
Die Weltbevölkerung wächst weiter, jedes Jahr um etwa 80 Millionen Men- schen. Das entspricht der Einwohner- zahl von ganz Deutschland. Der unge- bremste Zuwachs ist die Hauptursache vieler Probleme und kann nicht ohne Folgen bleiben für die Ökosysteme der Erde. Die Weltbevölkerungsuhr der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung veranschaulicht das rasante Wachstum.
DSW-Weltbevölkerungsuhr
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Klimaschutz und Ernährung
Als einfache Massnahme für den Klima- schutz empfiehlt
Rajendra Pachauri, Vor- sitzender des Weltklimarats,
weniger Fleisch zu essen oder ganz darauf zu verzichten.
Gemäss einem Bericht der Ernährungs- und Agrarorganisation
der Vereinten Nationen (FAO) erzeugt der Nutztiersektor
mehr Treibhausgase als das Transportwesen. Daneben ist er
eine grosse Quelle für Bodenerosion und Wasserverschmutzung.
Die Schwei- zerische Vereinigung für Vegetarismus hat Fakten
zusammengetragen.
Fakten zu Klimaschutz und Ernährung
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Schweizer Fleischkonsum steigt
Schweizerinnen und Schweizer essen mehr Fleisch. Im Vergleich
zum Vorjahr stieg der Fleischkonsum 2007 um 2.2 Prozent auf über
400'000 Tonnen. Erst- mals seit 2002 stieg der Pro-Kopf-Ver- zehr
inklusive Fisch und Krustentiere auf über 60 kg.
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Auf Fisch und Meerestiere verzichten
Die Menge der in der Schweiz konsu- mierten Fische und Meerestiere
stieg in den letzten zwei Jahrzehnten um über 20 Prozent an und
beträgt mittlerweile 7.6 kg pro Kopf und Jahr. Die Bestände vieler
Meeresfische sind überfischt, Millionen von Fischen und Meerestieren
landen als unerwünschter Beifang in den Netzen. Für die in der Schweiz
kon- sumierten 56'000 t Fisch- und Meeres- produkte wurden 250'000 t
lebende aquatische Ressourcen verbraucht (Angaben WWF Schweiz)!
WWF Schweiz Fischführer
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Alte Legehennen werden entsorgt
Pro Jahr werden in der Schweiz etwa 1.7 Millionen "alte" Legehennen
ge-
schlachtet. Besonders viele in der Zeit nach Ostern. Denn in den
Wochen vor-
her verkaufen Coop und Migros bis zu siebenmal mehr Eier als
im Jahresdurch-
schnitt. Die Schlachttiere will niemand mehr essen.
Entsorgungsproblem Legehennen
Vergast und verfüttert
Ausgebeutet und verbrannt
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Nachhaltige Produkte gefragt
In der Schweiz steigt der Absatz von ökologischen Produkten.
Dies zeigt der "Konsum Report" des WWF Schweiz, der Zürcher
Kantonalbank und der Universi- tät Zürich. Die Studie zeigt auch:
Wir verbrauchen gesamthaft mehr Energie, kaufen mehr Produkte,
wohnen in grösseren Wohnungen und Häusern, fahren schwerere Autos
und reisen weiter und öfter.
Konsum Report Schweiz
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Frühling immer früher
Seit 1971 haben sich Blüte und Blattent- faltung europäischer
Pflanzen um durch- schnittlich eine Woche verfrüht, wie
Messungen des europäischen For- schungsnetzwerks COST725
zeigen. In der Schweiz ist die Entwicklung noch drastischer,
so treibt etwa die Lärche ihre Nadeln durchschnittlich 33 Tage
früher aus als noch 1958. Der Kirsch- baum blüht rund 20 Tage
früher als im Jahr 1894.
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Artenschwund bei Säugetieren
Die Rote Liste der bedrohten Tiere und Pflanzen der Weltnaturschutzunion
IUCN zeigt, dass weltweit ein Viertel aller Säugetierarten vom Aussterben
bedroht ist. Die Organisation untersuch- te 44'800 Tier- und Pflanzenarten
hinsichtlich ihrer Gefährdung. Mehr als ein Drittel aller Arten gelten als
vom Aussterben bedroht; das sind 16'900 Arten, 1'300 mehr als vor einem
Jahr. Bei den Säugetieren sind von 4'500 untersuchten Arten 1'140 bedroht,
über 840 weitere gibt es nicht genügend Informationen. In der Schweiz stehen
unter anderen Wildkaninchen, Luchs, Braunbär, Wolf, Biber, Rothirsch und viele
Fledermausarten auf der Roten Liste.
Weltnaturschutzunion IUCN
World's Mammals in Crisis
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Europas Haie vom Aussterben bedroht
Mehr als ein Viertel der Hai-, Rochen- und Seekatzenarten sind vor
den Küs- ten Europas im Nordostatlantik vom Aussterben bedroht. Vor
allem wegen der Überfischung sind die Tiere in Gefahr, häufig
gehen sie als "Beifang" ins Netz (IUCN).
Sharks threatened with extinction
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Zahlreiche Vogelarten sind bedroht
Gemäss einem Bericht von Bird Life International sind viele
Vogelarten in Europa und auch weltweit zusehends bedroht. Betroffen
sind nicht nur exoti- sche Arten. So ist etwa der Bestand der europäischen
Turteltauben in den ver- gangenen 25 Jahren um 60 Prozent eingebrochen. Der
Bestand von Bengal- geiern ist in Asien innerhalb von nur 16 Jahren auf
einen Bruchteil von 0.1 Prozent geschrumpft.
Bird Life - Birds and Biodiversity
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Schimpansen: Dramatischer Rückgang
Die Schimpansenpopulation an der Elfenbeinküste ist verheerend
zurückge- gangen. Im Vergleich zur letzten Zählung vor 18 Jahren
fanden Forscher des Leipziger Max-Planck-Institutes für evolutionäre
Anthropologie nur noch ein Zehntel der Affen vor. Gemäss den For- schern
sei die Elfenbeinküste in den 60er- Jahren mit geschätzten 100'000
Schimpansen noch eine Hochburg der Menschenaffen gewesen. Ende der
80er-Jahre seien es noch 8'000 bis 12'000 gewesen. Die heutige Population
betrage nur noch ein Zehntel davon, rund 1'000 Menschenaffen. Die Biologen
machen vor allem den explosionsartigen Anstieg der menschlichen
Bevölkerung, Abholzung und Wilderei für das Ver- schwinden der
Schimpansen aus gan- zen Regionen verantwortlich. Im Tai- Nationalpark
der Elfenbeinküste sei die Schimpansenpopulation stabil geblie- ben.
(AP)
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Erdmandelgras wird zum Problem
Wegen des Klimawandels breitet sich das aus dem Mittelmeerraum stammen- de
Erdmandelgras in der Schweiz aus, so eine Mitteilung der eidgenössischen
Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil. Die invasive Pflanze droht
den Gemüseanbau in mehreren Kanto- nen zu beeinträchtigen. Sie bildet im
Sommer mehrere Tausend Knöllchen im Boden, so genannte Erdmandeln, aus
denen sich im nächsten Frühjahr neue Pflanzen entwickeln.
Forschungsanstalt ACW
Invasion von ungeliebten Pflanzen
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Ökobilanz von Biotreibstoffen
Eine Untersuchung der Empa stellt fest, dass verschiedene pflanzliche
Produkte zwar über 30 Prozent weniger Treib- hausgase ausstossen als Benzin.
Die Prüfung der Ökobilanz, also des Weges vom Anbau des Pflanzenrohstoffs
über Verarbeitung und Transport bis zum Verbraucher, stellt aber Roggen,
Mais, Soja oder Raps ein schlechtes Zeugnis aus. Hervorragend schliessen
Abfall- und Reststoffe aus Landwirtschaft und Wald ab - Gülle oder Holz.
Graphik grösser
EMPA-Studie: Ökobilanz Biotreibstoffe
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