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Global denken - lokal handeln für den KlimaschutzSimon Kälin
An vielen Orten der Schweiz war der abgelaufene Monat September wieder einmal der wärmste Monat seit Menschengedenken. Die Folgen des Klimawandels sind deutlich spürbar geworden und könnten uns sehr bald vor ganz neue Herausforderungen stellen. Hitzesommer und Gefahren durch massive Überschwemmungen sowie Hangrutschungen sind einige Stichworte. Anpassungsmassnahmen verursachen bereits jetzt hohe und weiter steigende Kosten.
Der Klimawandel ist eine Bedrohung für das gesamte Ökosystem und schafft gravierende Einschränkungen für unsere künftige Lebensweise. Deshalb braucht es jetzt dringend einen Kurswechsel hin zur Nachhaltigkeit und zur nachhaltigen Wirtschaft. Das sollte auch die Lehre sein aus der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Auch die Schweiz ist stark abhängig von endlichen fossilen Energien, im Jahr 2010 betrug deren Anteil am Endenergieverbrauch alarmierende 67 Prozent – ohne Anteil der Kernenergie. Ohne massive Reduktion des CO2-Ausstosses in den kommenden Jahren und Jahrzehnten verändert der Mensch das Klima und auch den Zustand der Ozeane für Jahrhunderte und Jahrtausende. Die Sonne ist die Quelle allen Lebens auf der Erde und schenkt uns schon seit vielen Millionen von Jahren Licht und Wärme. Sie ist unsere zuverlässige, sichere, saubere und unerschöpfliche Energiequelle. Die Energiemenge, welche innerhalb einer einzigen Stunde an der Erdoberfläche ankommt, reicht aus, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit für mehr als ein Jahr zu decken. Wer beim Klimaschutz global denkt und lokal handelt, der setzt bei der Energieversorgung deshalb künftig auf die Sonne und die weiteren erneuerbaren Energieressourcen der Schweiz. |

